Martina Eisenreich
kommt im Jahr 1981 in Erding zur Welt. Schon als Dreijährige bekommt sie Musikunterricht und zeigt sich als außergewöhnliches Talent. Sie widmet sich seit früher Kindheit einer großen musikalischen Bandbreite, erlernt eine Vielzahl von Instrumenten, darunter Violine, Klavier, Trompete, Saxophon und Schlagwerk. Bald gewinnt sie erste Preise bei Wettbewerben wie „Jugend musiziert“ und startet eigene Projekte.
Im Alter von 15 Jahren wird sie als junge Komponistin an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. Sie studiert zunächst klassische Komposition bei Prof. Dr. Dieter Acker, später auch Komposition für Film und Fernsehen bei Prof. Dr. Enjott Schneider, Andreas Weidinger, Uli Reuter und Hansjörg Kohli, schließt 2004 an der Musikhochschule München mit Diplom ab und vervollständigt ihre Studien in Filmmusik und Sounddesign an der Filmakademie Baden-Württemberg bei Prof. Cong Su und Matthias Raue.
Noch während ihres Studiums baut sie im Jahr 2000 ein eigenes Tonstudio auf, in dem sie erfolgreich Filmmusik komponiert und produziert, gleichzeitig entstehen die ersten eigenen Bühnenprojekte im Crossover-Bereich zwischen Filmmusik, New Classics, Jazz, Rock und Weltmusik. Durch ihre europaweite Konzerttätigkeit mit einer unverwechselbaren kreativen Klangsprache wird Martina Eisenreich als Komponistin und Geigerin auch einem breiteren Publikum bekannt: mittlerweile sind neun eigene Alben bei GLM Music erschienen, darunter auch ihre Soundtracks zu den Filmen NIMMERMEER und MILAN, die beide 2007 für den “Honorary Foreign Film Award“ der Academy Of Motion Picture Arts and Sciences nominiert sind: Der eine Film, NIMMERMEER von Toke C. Hebbeln, gewinnt den sogenannten Studenten-Oscar, der andere Film, MILAN von Michaela Kezele, schafft es ein Jahr später auf die Shortlist für den Kurzfilm-Oscar. Gleichzeitig startet 2007 auch Eisenreichs erster Kinofilm REINE GESCHMACKSACHE von Regisseur Ingo Rasper. Seither entstehen laufend neue Kompositionen für Film, Fernsehen, Theater und Hörspiel.
Mit ihrem symphonischen Score zum Film MONDMANN von Fritz Böhm gelangt die Arbeit der jungen Komponistin auch in die klassischen Konzertsäle: das Deutsche Filmorchester Babelsberg führt ihre Musik neben Tschaikowsky und John Williams innerhalb seines Konzertrepertoires auf, und auch bei der Nacht der Filmmusik 2011 in München und auf Bayern 4 Klassik kommt sie durch das Münchner Rundfunkorchester zur Aufführung.
Seit 2009 ist Martina Eisenreich Dozentin für Filmmusik und Sounddesign an der Hochschule für Fernsehen und Film München.
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Filmographie (Auswahl):
- My beautiful Country (Spielfilm, Sperl Productions, Regie: Michaela Kezele) – derzeit in Postproduktion.
- Dornröschen (Spielfilm, produziert von Uschi Reich, Bavaria Film/ARD 2009, mit Hannelore Elsner. Regie Oliver Dieckmann,)
- Willi und die Wunder dieser Welt (Kinofilm 2008, Megaherz/MFA, R: Arne Sinnwell)
- Reine Geschmacksache (Kinofilm mit Edgar Selge, R: Ingo Rasper, SWR/ARD 2007, u. a. Gewinner des NDR Nachwuchspreises 2007)
- Milan (Deutschland/Serbien 2007, R: Michaela Kezele), vielfach preisgekrönter Kurzfilm, u.a. shortlisted für den Kurzfilm-Oscar, nominiert für den Honorary Foreign Film Award, dem „Studenten-Oscar“ der Academy Of Motion Picture Art And Science 2007, Best Foreign Language Children Drama beim Int. Student Film Festival Hollywood, USA 2007)
- Nimmermeer (Filmakademie BW, R: Toke C. Hebbeln, Honorary Foreign Film Award, („Studenten-Oscar“) der Academy Of Motion Picture Art And Science 2007)
- Mondmann (Toccata Film/Bayerischer Rundfunk 2007, Regie: Fritz Böhm, u.a. Gewinner des Weißen Elefanten beim Filmfest München).
- Ein Sommer voller Türen (Dokumentarfilm, HFF München in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk 2010, Regie: Stefan Ludwig, Gewinner des „First Steps Award“)
- Die Haushaltshilfe (Dokumentarfilm, Sommerhaus Filmproduktion / SWR, Regie: Anna Hoffmann, ausgezeichnet mit dem Deutschen Kurzfilmpreis & Berlinale 2010: Perspektive Deutsches Kino.)
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